Mehtap Togac
Inhaberin
Ansprechpartnerin für Beratung, Organisation und alle Fragen rund um Beisetzung und Trauerfeier.
Über uns
Seit April 2026 führen Mehtap Togac und Giovanni Ianni das Unternehmen in der Talstraße 10 als Wehra Bestattungen fort – im Geiste des Familienbetriebs Fröhle, der die Menschen in Wehr seit mehr als einem Jahrhundert in ihrer schwersten Stunde begleitet hat.
Inhaber
Wir sind persönlich für Sie da – im Büro in der Talstraße 10, am Telefon rund um die Uhr und auf den Friedhöfen in Wehr, Öflingen und im Ruhewald Pfaffengrund.
Inhaberin
Ansprechpartnerin für Beratung, Organisation und alle Fragen rund um Beisetzung und Trauerfeier.
Inhaber
Ansprechpartner für Friedhofsarbeiten, Grabherstellung und die praktische Umsetzung vor Ort.
Gegründet und gebaut wurde die Schreinerei als Kernhandwerk im Jahr 1896 von Albert Fröhle (1869–1932) in Wehr am entstehenden Bahnhofsplatz.
Wie bei vielen Bestattungsunternehmen im Familienbetrieb stammen diese von einer Schreinerei ab. Der „Sargschreiner" übernahm im ländlichen Raum die Abholung und Überführung Verstorbener mit einfachsten Mitteln – früher mit Hilfe von Pferdekutschen, später mit Bestattungsanhängern. Die ersten reinen Fahrzeuge zum pietätvollen Transport verstorbener Personen kamen Ende der 1950er Jahre auf. Zu jener Zeit kannte man nur den Sargschreiner und Totengräber.
Heute ist das Bestattungswesen ein vielfältiges Dienstleistungsunternehmen, das individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Verstorbenen und der Hinterbliebenen eingehen kann.
Nachfolger in zweiter Generation war Albert Fröhle jun. (1901–1979). Das Wohnhaus mit Schreinerei wurde 1960 umgebaut und erweitert.
In dieser Zeit wurde auch der Leichentransport in Wehr neu geregelt – ein Zeichen dafür, wie sich aus dem klassischen Sarghandwerk allmählich ein eigenständiges Bestattungswesen entwickelte.
Danach übernahm Hans Fröhle (1936–2014) in dritter Generation die Geschicke von Schreinerei und Bestattungsgeschäft.
Beide Söhne, Klaus und Winfried, stiegen mit in den Familienbetrieb ein und legten 1990 die Meisterprüfung zum Schreinermeister ab.
Im Jahr 1990 verstarb der damalige, langjährige Totengräber der Stadt Wehr, Bernhard Leber. Es musste für den Wehrer Friedhof ein neuer städtischer Totengräber gefunden werden.
Winfried Fröhle (4. Generation) bewarb sich und erhielt den Zuschlag auf die Stelle am Wehrer Friedhof, die auch die Friedhofspflege beinhaltet.
Das Unternehmen expandierte und wurde 1999 aufgeteilt. Das Bestattungsunternehmen bezog die neuen Räume am jetzigen Standort in der Talstraße 10 in Wehr. Die Schreinerei wurde von Klaus Fröhle als eigener Betrieb weitergeführt.
Im Dezember 2025 verstarb Winfried „Winnie" Fröhle und übergab sein Geschäft als Vermächtnis an seine Mitarbeiter.
Seit April 2026 wird das Unternehmen durch Mehtap Togac und Giovanni Ianni unter neuem Namen – Wehra Bestattungen – in seinem Sinne weitergeführt. Büro, Ausstellung und alle Leistungen bleiben am vertrauten Standort in der Talstraße 10.
Bildarchiv
Historische Aufnahmen aus dem Familienarchiv zeigen die Entwicklung des Betriebs – vom Handwerk des Sargschreiners bis zur heutigen Ausrichtung.
Chronik
Die wichtigsten Stationen auf dem Weg vom Sargschreiner zum heutigen Bestattungsunternehmen:
Albert Fröhle (1869–1932) gründet eine Schreinerei am Bahnhofsplatz in Wehr. Aus dem Handwerk des Sargschreiners entwickelt sich über die Jahrzehnte das Bestattungswesen.
Albert Fröhle jun. (1901–1979) baut das Wohnhaus mit Schreinerei um und erweitert es. Die Stadt Wehr regelt in dieser Zeit den Leichentransport neu.
Hans Fröhle (1936–2014) übergibt. Seine Söhne Klaus und Winfried legen die Schreinermeisterprüfung ab. Winfried Fröhle (geb. 1965) erhält den Zuschlag als städtischer Totengräber auf dem Friedhof Wehr.
Das Bestattungsunternehmen bezieht die Räume in der Talstraße 10. Die Schreinerei wird von Klaus Fröhle als eigener Betrieb weitergeführt.
Die Pflege der Friedhöfe Wehr und Öflingen wird neu ausgeschrieben. Der Familienbetrieb erhält den Zuschlag und führt die Friedhofspflege fortan in Eigenregie.
Eröffnung des Ruhewalds Pfaffengrund als naturnahe, konfessionsübergreifende Alternative zur klassischen Grabstätte.
Im Dezember 2025 verstarb Winfried „Winnie" Fröhle. Er übergibt sein Geschäft als Vermächtnis an seine Mitarbeiter.
Mehtap Togac und Giovanni Ianni führen das Unternehmen seit April 2026 als Wehra Bestattungen OHG in der Talstraße 10 weiter – im Sinne von Winfried Fröhle.
„Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns."